Brillen

Fernglastypen

Die verschiedenen Fernglastypen und deren Einsatzbereiche

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Was sind denn das für Bezeichnungen auf dem Fernglas?

Welches Fernglas für welchen Zweck?
Welche persönlichen Erwartungen haben Sie?

Die folgenden Erläuterungen helfen Ihnen bei der Orientierung.

Welches Fernglas für welchen Zweck? Welche persönlichen Erwartungen haben Sie? Die folgenden Erläuterungen helfen Ihnen bei der Orientierung.

Die Austrittspupille (im Okular als helles Scheibchen sichtbar) ist für das Dämmerungssehen von Bedeutung, von Ihrer Größe hängt unter anderem die Bildhelligkeit im Auge ab. Sie wird errechnet, indem man den Objektivdurchmesser durch die Vergrößerung dividiert. Ein 8×56 Fernglas hat eine Austrittspupille von 7 mm, was der maximalen Öffnung der Pupille des menschlichen Auges entspricht.

Den Ausgleich von unterschiedlichen Sehstärken der Augen erreicht man mit dem Fernglas über den Dioptrienausgleich. Meistens wird mit dem Drehrad in der Mitte des Fernglases das Sehen bestmöglich eingestellt und an dem Einstellrad, welches sich an einem der Okulare befindet nachjustiert.

Nahbereich ist die kürzeste mögliche Beobachtungsdistanz. Die Naheinstellung erschließt dem Betrachter völlig neue Dimensionen. Bei beispielsweise nur 2,6 m können Sie Schmetterlinge oder andere Insekten auf sehr kurze Distanzen beobachten.

Die zweite Zahl der Kenndaten eines Fernglases, zum Beispiel 56, bezeichnet den Objektivdurchmesser in Millimetern. Er ist das Maß für die Lichtmenge, die in das Fernglas eintreten kann.

Bei den Okularen unterscheidet man zwei Varianten:
Brillenträger-Okulare bieten mit und ohne Brille das volle Sehfeld. Durch die Konstruktion der Optik von beispielsweise Carl Zeiss liegt die Austrittspupille mindestens 15 mm hinter dem Okular. Dank spezieller Augenmuscheln mit Schiebe-/Drehmechanik oder zum Umstülpen können auch Brillenträger die gesamte Breite des Sehfeldes überblicken.

Zusätzlich gibt es noch die so genannten Weitwinkel-Okulare, die ein besonders großes Sehfeld ermöglichen.

Bildumkehrsysteme für die schlanke, etwas längere Bauweise nennt man Dachprismen, Bildumkehrsysteme, die eine kurze Bauweise ermöglichen und das räumliche Sehen fördern, nennt man Porroprismen.

Wie viele Meter Geländebreite auf 1000 m Entfernung durch das Fernglas gesehen werden können, bestimmt das Sehfeld. Je höher die Vergrößerung, desto kleiner ist im Allgemeinen das Sehfeld. Spezielle Weitwinkel-Okulare ermöglichen hier jedoch eine Steigerung.

Die erste Zahl der Kenndaten, zum Beispiel 8, steht für die Vergrößerung. Das betrachtete Objekt erscheint also 8-mal näher, was bei einer Distanz von 100 m bedeutet, dass Sie es mit bloßem Auge wie aus 12,5 m Entfernung sehen würden.

Wir bieten Ihnen für jeden Anspruch, vom kleinen Taschenfernglas für den sonntäglichen Spaziergang bis hin zum Nachtsichtgerät für den Jäger das passende Fernglas an.

Gerne stehen wir Ihnen per eMail für weitere Informationen zur Verfügung.

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